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HSV Ede
Produktion
Produktionsprozess EPS und EPP
Das Verfahren zur Herstellung von EPS und EPP ist eigentlich sehr einfach. Aus Erdöl wird die ssüssigkeit Monostyrol und Propen hergestellt. Mittels diverser Produktionsschritte werden anschliessend die eigentlichen Grundstoffe, nämlich expandiertes Polystyrol und Polypropylen hergestellt.

HSV Polymerisatiereactie monomeer styreen
Polymerisation des Monomers Styrol

HSV Polymerisatiereactie Propyleen
Polymerisation von Propylen (auch Propen genannt)


Die EPS-Perlen sind kleine, glasartige Kügelchen, in denen eine geringe Menge des Treibmittels Pentan aufgenommen wird. Das Pentan, vergleichbar mit Erdgas, wird mithilfe von Dampf erhitzt und sorgt dafür, dass die Kügelchen zu EPS-Perlen mit einer Grösse von bis zum 50-fachen des ursprünglichen Volumens expandieren. Das Treibmittel verssüchtigt sich aus den Perlen und zahlreiche Zellen in jeder Perle saugen sich mit Luft voll.

Wenn die federleichten und elastischen Perlen erneut mithilfe von Dampf unter Druck in einer Matrize erhitzt werden, verschmelzen sie zu einem homogenen EPS-Formteil.

Im Gegensatz zu EPS enthält EPP kein Penthan. Die Perlen expandieren unter Einssuss der Druckunterschiede in der Matrize. Aufgrund der Dampfeinwirkung verschmelzen die Perlen zu einem EPP-Formteil.

Ein EPS- oder EPP-Teil besteht somit aus tausenden verschmolzenen Perlen. Die Luft ist in den Perlen eingeschlossen und kann nicht mehr entweichen. So bringen all diese "Schutzkissen" ein Produkt sicher an seinen Bestimmungsort. Da die eingeschlossene Luft jedoch auch ausgezeichnet isoliert, werden die EPS-Formteile auch vielfach im Bau sowie in der Heizungs- und Lüftungsindustrie etwa zur Gebäudeisolierung oder für Boiler eingesetzt.

HSV productieproces

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Das Brandverhalten von EPS:
Günstig im Vergleich zu anderen Materialien

Wie Karton, Wellpappe und Papier ist EPS brennbar. Die Geschwindigkeit, mit der diese Verpackungsmaterialien brennen, unterscheidet sich nicht stark. Es sind jedoch EPS-Varianten mit ssammschutzmitteln erhältlich. Sie werden vor allem im Bau eingesetzt und erfüllen die dort geltenden Anforderungen.

Studien haben übrigens gezeigt, dass im Gegensatz zur landläufigen Meinung, die Giftigkeit der Rauchgase von brennendem EPS bedeutend niedriger sind als die natürlicher Materialien. Das Zentrum für Brandsicherheit des niederländischen Forschungsinstituts TNO schlussfolgerte bereits in 1980, dass die Giftigkeit der Rauchgase von EPS, sogar bei unkontrollierter Verbrennung, geringer ist als die natürlicher Materialien wie Wolle, Kork und sogar Holz.


HSV brandgedrag